Einmal zu oft verstehen geglaubt

einmal zu oft vertraut

einmal zu oft gemocht

einmal zu oft zugehört

einmal zu oft gelacht

einmal zu  oft geantwortet

einmal zu oft glücklich gewesen.


 

Liegt es an mir,

oder sind sie wirklich alle gleich?

 Entscheiden sie alle gleich wenig nach wollen und möchten

glauben sie alle gleichsam,

ihnen könnte alles gehören

und sei es nur eine unbedeutende Seele?

 

Oh ja, vermutlich ist es ebenso,

ich habe nur noch immer nichts dazugelernt,

kommt das noch, oder ist es Schicksal blind zu gehen?

 


Gott wird segnen die es ändern,

und verfluchen die nichts seh`n.

9.9.10 21:48, kommentieren

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Hum


Ich habe das Gefühl schreiben zu müssen.

 So eine Art Verlangen, dass aber nicht so einfach umzusetzen scheint.

Es ist ein ewiges Starren auf die Tastatur, als wollte man jeden einzelnen Buchstaben mit Worten zu beschreiben versuchen.

 "Ein steinernes Tuch über der Seele" - ja.

Und man alles hat, aber vielleicht gerade desswegen nicht glücklich sein kann.

Es ist grausam nicht alles mit Worten ausdrücken zu können, wo man doch so viel zu erzählen hat..

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 3.9.10 19:20, kommentieren

Tja, so ist das :).

Es ist ein verdammt beschissenes Gefühl zu wissen, dass man etwas fühlt, aber nicht zuordnen kann oder will, was es ist.

Es ist eine Situation in der man weinen möchte, aber selbst das ist Unsinn, weil es doch nichts gibt, dass einen guten Grund darstellt, weil man doch keine Ahnung hat..

 

Und wenn man glaubt zu wissen, ist es auch nicht mehr wichtig.. weil man gar nicht fühlen DARF!

 

Es ist VERBOTEN!  Weil man doch genau weiß, dass es nichts bringen würde das Gefühl als solches anzunehmen, weil man genau weiß, dass ES NIEMALS EINE CHANCE HÄTTE! , in dieser beschissenen Welt zu überleben..

 

Also schiebt man es lieber ganz weit nach hinten, versteckt es hinter einem Lächeln in der Kiste mit der Aufschrift "Gefahr". [...]

 Tja.. bis man dann an dem Punkt angekommen ist, an dem man sich mit einer Packung Taschentüchern bewaffnet vor dem Fernseher verbarrikadiert und "Titanic" auf sich loslässt, tja.. DAS nennt man wohl Masochismus.

 

Damit einen weiterhin wunderschönen guten Abend & einen guten Start in einen neuen Tag! .

22.7.10 23:55, kommentieren

Hehe..

Cause there is no guarantee
That this life is easy. [...]

 Wo es doch so wünschenwert wäre, eben dies möglich zu machen

 

Wie undankbar wir doch sind, wo wir doch alles besitzen, wovon andere träumen. Unsere Träume werde von etwas noch größerem beherrscht: Mehr, immer mehr.. wenn ich schon glücklich sein darf, dann aber auch richtig!

Nein, es reicht nicht mehr lachen zu können, es genügt uns einfach nicht mehr ALLES zu besitzen!

Es ist einfach zu wenig..                                                              wir merken es doch jeden Tag!

Wir haben keinen Grund zu weinen, trotzdem werden immer neue Tränen vergossen, für nichts!!

Krank, aber wahr.. es reich doch schon ein einziges Wort um uns zu vernichten, eine Tätigkeit, oder halt gerade keine, wie man es sieht oder vor sich hat.

 

Wer keine Probleme hat, schaffst sich wohl welche, nicht wahr?

 

Und die Tränen rinnen, ohne Grund, ohne Sinn.

 

 

 

 

 

Es ist SCHEIßE!!!!

Scheiße

Scheiße

Scheiße..verdammt!

 

 

 

 

22.7.10 00:01, kommentieren

Bearbeitete Langeweile

Steckt den Himmel in Brand und streut Luzifer Rosen..
 
Der schwarze Mond beleuchtete den Mord,
der zuende geführt worden war,
noch ehe die Sonne Zeuge des Grauens hätte werden können
und ehe sie ihre zärtlichen Fühler,
nach der Seele des Toten hätte auszustrecken vermocht.
Die Nacht gab ihm das Geleit.
 
 
Die stickige Luft umhüllte ihren Körper
wie eine sich an sie klammernde Wolke,
die ihr merklich den Atem nahm.
Das Gewirr aus Stimmen, verhallte unbemerkt
in ihren Ohren bis sie nur noch das Blut ihn ihnen rauschen hörte.
Dementsprechend heiser klang ihre Stimme,
als sie sich erhob und auch die letzen verstummten.
Den Blick gen Himmel gerichtet fing sie leise zu sprechen an,
bis die Worte den großen Raum vollständig ausfüllten.
Erschreckend totbringend klangen sie, hohl:
"Lasst sie brennen, lasst jeden von ihnen brennen im Feuer der Hölle!"
Jubel antwortete ihr, freudige Zurufe,
die sie an den Rand der Ohnmacht brachten.
Dies alles verdeutlichte ihr, die so vollkommene Menschlichkeit
dieser Kreaturen,
die sich ihr lachend vor die Füße warfen, wissend, dass es Füße waren,
die jederzeit zu treten bereit waren.
 

Ihre zerbrechlich wirkenden Knochen brachen sich im schillernden Sonnenlicht,
wie die kunterbuten Flügel der Schmetterlingsschwärme,
die sich taumelnd duch den hellen Nebel wagten.
Die zartgrauen Dunstschleier huschten zwischen den Bäumen umher,
und es glich einem sich immer wieder auf`s neue wiederholenden Spiel.

 

 

 

 

Hört auf zu fragen, wagt es niemals zu glauben, wie die Antwort ausfallen könnte. Schaut mir nicht mehr in die Augen, in der Hoffnung etwas wie Zuneigung zu finden.

Es kotzt mich an in eure leeren Leben schauen zu müssen, die ihr auch noch derart stolz presentiert.

 Was erhofft ihr euch bloß davon? Annerkennung, dass ihr immernoch lebt, obwohl das was ihr zu bieten habt derart jämmerlich ist..?

Oder ist es einfach nur Mitleid? [...]

  

12.7.10 12:09, kommentieren

!

Und schon wieder ein Tag, an dem ich Stunde für Stunde an dieser gottverdammten Kiste sitze.

Wenn ich nicht in diesem scheiß Stuhl sitze, gehts mir mies, wenn ich`s tue ist es genauso.

Was tut man in einer Welt die von " """""Shoppen midd den Beszten &nd ganzz viiel Spaß haben mit den voll qaaiilen Süzzen.." bestimmt ist..?!.

Ich schaue aus dem Fenster & sehe nichts, einfach nichts.

Aber wer sieht schon noch? Niemand, keiner schaut auf die eh schon halbtoten Penner die am Straßenrand verrecken. Nenn mir einen, der sich nicht lieber den ach so schönen Himmel anschaut, als auf die Häuser zu starren, die sich meterhoch in den Himmel erstrecken. 

Soll die Welt doch absterben, interessiert eh kein Schwein (was jetzt in keinem Fall Schweine diskreminierend klingen sollte <:  ).

 

Eigentlich ist es doch einfach nur traurig..

 

Unsere  Welt ist dem Untergang geweiht, doch kapiert haben das scheinbar IMMER noch nicht alle..

 

Na ja, was solls, so, viel zum Frust rauslassen gab es eigentlich nicht, auch wenns keinen interessiert.

 

 

 

12.7.10 14:58, kommentieren

Versuche

*

 

Ihr war kalt, leblos hing sie in den Seilen, die ihr straff um Hand und Fußgelenke geschlungen worden waren.

Ein Zittern durchlief ihren schmalen Körper, der weiß und nackt gegen das Holz gefesselt wurde, schmerzhaft bohrten sich die spitzen Splitter in ihren mageren Rücken, die gespannte Haut platze auf unf was warme Blut perlte an ihr herab und tropfte lautlos zu Boden.

Das braune Haar floss ihr in vollen Wellen über die Schultern und bildete einen krassen Kontrast zu den Schweißperlen die sich auf ihrer Stirn angesammelt hatten. Sie hatte die Augen krampfhaft zusammengepresst, als wollte sie sich nicht sehen müssen, derart gedemütigt in einer solchen Position. Sie biss die blendend weißen Zähne zusammen und unterdrückte den Schrei, der ihr die Kehle hinaufgekrochen war. "Nicht schön, oder? Nicht angenehm, so unperfekt? Das Gegenteil von dem, was du erschaffen wolltest."

Sie öffnete ruckartig die Lieder, Dunkelheit, zu schwarz um eine Gestalt auszumachen umfing sie. Leise war die Stimme gewesen, es war die einer Frau - ohne Zweifel, ein metallisches Schaben, wie eine Klinge die über eine andere fuhr.

"Hat es dir die Sprache verschlagen, kleiner Stern?" es hatte viel zu warm geklungen, viel zu süß, wie purer Süßstoff.

Als die Flamme ohne Vorwarnung vor ihr auftauchte konnte sie dem Drang, geblendet die Augen zu schließen, kaum wiederstehen, sie fingen an zu tränen. Ein Husten schüttelte ihren Körper, der auf und abgeschüttelt wurde, einer leblosen Puppe gleich. 

Ein amüsiertes Lachen erklang scheinbar nur wenige Meter neben ihr "Wie dumm von dir kein Aspirin einzustecken." ein spöttisches Schnalzen. Sie hob den Kopf und starrte angestrengt in das winzige, von einem Streichholz entfachte Feuer. Die Frau bemühte sich sichtlich nicht zu viel von sich preiszugeben. Sie konnte zwar ihre Größe und die schwarze, oder braune Kleidung ausmachen, doch das Gesicht blieb ihr verborgen.

Sie kam näher: "Du bist eine Verräterin.. vielleicht bist du dir dessen noch nicht bewusst, doch ich werde dir zeigen, was es heißt, zu verraten. Du wolltest besser sein, als all die anderen, kleine Sandy, du hättest besser acht geben sollen!"

Ein Schlag traf sie und ließ ihren Kopf hart gegen das Holz schlagen, ein leiser, wehleidiger Schrei entfuhr ihr, der Laut einer getretenen Katze, als sie das Blut spürte, dass ihren Nacken hinabrann. "Wer bist du?" flüsterte sie, mit sich beinahe überschlagender Stimme.

Eine Ohrfeige traf ihre makellosen Lippen und ließ diese aufplatzen. "Habe ich dir gestattet zu sprechen, kleiner Stern?" einen Brechreiz unterdrückend schüttelte sie den Kopf.

Diesmal schenkte die Gestalt ihr ein Lächeln, wie jemand, der ein Kind für eine gewünschte Reaktion zu loben gedachte "Du lernst schnell, kleiner Stern, wir werden uns hervorragend verstehen."

Das Messer blitze im Schein des immernoch aufleuchtenden Streichholzez auf, dass in diesem Moment erlosch. Ein überdrehtes Lachen erklang aus der plötzlich erschaffenen Dunkelheit als Sandy zu schreien begann.

 

*

12.7.10 04:05, kommentieren

1. Eintrag

Montag, 12.Julia 2010 3.34 Uhr.

 

 Sei es eine Träne, die wir vergossen haben nur um ein ums andere Mal angeschaut zu werden.

Sei es ein Laut, den wir von uns gegeben haben, nur damit wir ein weiteres Lächeln geschenkt bekommen.

Sei es ein Wort, geschrieben und sofort wieder vergessen, war es doch nur ein winzig kleiner Schrei, der anzudeuten versuchte was geschieht, ohne dass wir es bemerken.

 

 

Wieder ist ein Tag vergangen:

 

Lachen,

Weinen

und das dazwischen.

 Und schon wird es hell & der neue Morgen bricht an.

 

Jetzt wird beides vergeben:

Ein Lachen & eine winzige Träne,

für Toff.

 

1 Kommentar 12.7.10 03:41, kommentieren